Reisebericht New York & Mein Schiff vom 11.-24.10.25

New York, Atlantik, Florida und Bahamas – diese Gruppenreise verband intensive Großstadterlebnisse mit entspannten Tagen an Bord der Mein Schiff 1. Von der Haustürabholung über gemeinsame Ausflüge, flexible Programmanpassungen und persönliche Reisebegleitung bis zur Rückkehr nach Hause zeigte sich einmal mehr, was unsere begleiteten Kleingruppenreisen ausmacht: gut organisiert reisen, gemeinsam erleben und trotzdem persönliche Freiräume genießen.

ReiseDetails
Reisezeit11.–24.10.2025
ReiseartBegleitete Gruppenreise mit Kreuzfahrt
RouteNew York, Norfolk, Port Canaveral, Miami, Nassau, Seetage
SchiffMein Schiff 1
inklusiveHaustürabholung, Reisebegleitung, gemeinsame Ausflüge, individuelle Freiräume

Die Reise begann für alle bequem per Haustürabholung, gut gelaunt und mit einer Prise Vorfreude, die schon in der Luft lag, bevor wir überhaupt abhoben. Pünktlich landeten wir – nach einem angenehm verlaufenden Flug – gegen Mittag am John F. Kennedy Airport. Wer glaubt, dass die USA ihre Gäste mit offenen Armen empfängt, hat die Einreiseformalitäten in New York wohl noch nicht selbst erlebt. Die rund zwei Stunden, die wir für Immigration, Zoll & Co. brauchten, schenkten uns eine erste Lektion in Geduld – gut verpackt im typisch amerikanischen Behördencharme.

Draußen wartete bereits unser charmanter Fahrer Felix mit elegantem Transferbus, der uns auf direktem Weg ins Herz Manhattans brachte: zum RIU Plaza Times Square.
Schon während der Fahrt sorgten die ersten Wolkenkratzer für das berühmte Kribbeln im Bauch – New York eben. Diese Stadt vibriert. Und wir waren mittendrin.

Die Lage unseres Hotels: ein Volltreffer.

Mitten in Midtown, nur wenige Schritte vom Times Square entfernt. Moderne Zimmer, überaus freundliches Personal, ein Frühstück, das seinesgleichen sucht, und eine Cocktailbar, an der der Tag perfekt ausklingen kann – so viel sei vorweggenommen.

Die Zimmer standen bei Ankunft direkt zur Verfügung, und so blieb nach dem Einchecken genug Zeit für eine kurze Verschnaufpause – eine Stunde, um durchzuatmen, sich frisch zu machen, Schuhe zu wechseln. Und dann: Treffpunkt in der Lobby.

Am späten Nachmittag starteten wir unseren ersten gemeinsamen Spaziergang – vom Hotel aus rechts hinunter Richtung Hudson Yards, vorbei an den typischen roten Backsteinfassaden und dem donnernden Stadtverkehr, der in New York zu jeder Tageszeit klingt wie das ewige Pulsieren einer Welt, die nie schläft.

Ziel war eines der spektakulärsten neuen Wahrzeichen der Stadt:
„The Edge“ – die höchste Outdoor-Skyterrasse der westlichen Welt.

Pünktlich um 17:30 Uhr betraten wir den Aufzug, der uns in atemberaubender Geschwindigkeit auf über 100 Stockwerke katapultierte. Oben angekommen: Glasboden, Glaswände, grenzenloser Blick.

New York im Abendlicht.

Die Sonne ging langsam unter, während rund um uns die Stadt zu glitzern begann – wie ein lebendiges Lichtermeer. Ein Erlebnis, das selbst den Vielgereisten unter uns einen Moment der Stille abrang.

Auf dem Rückweg zu Fuß durch Midtown, vorbei an 9th Avenue und Times Square, wurde klar: Wir sind angekommen. In einer Stadt, die man nicht einfach bereist – man fühlt sie.

Das Abendessen gestaltete sich frei: Einige fanden sich in kleinen Gruppen ein, andere ließen sich vom Angebot der umliegenden Restaurants treiben. Und wer den Tag besonders stilvoll ausklingen lassen wollte, tat dies mit einem Cocktail an der Hotelbar – New York auf Eis, sozusagen.

Fazit des ersten Tages:
Ein gelungener Start voller Kontraste – vom Bürokratie-Marathon am Flughafen bis zum Sonnenuntergang über den Dächern von Manhattan.

“If you can make it here, you can make it anywhere.”

Der zweite Tag in New York begann früh. Um 08:15 Uhr traf sich die Gruppe wie vereinbart in der Lobby des Hotels RIU Plaza Times Square.
Das Wetter war bedeckt, die Temperaturen lagen im eher kühlen Bereich. Die Eindrücke des Vortags saßen noch frisch, entsprechend ruhig und konzentriert war die Stimmung.
Das Tagesprogramm musste im Verlauf wetterbedingt angepasst werden.

Zu Fuß ging es zunächst zum Times Square, wo wir in den roten Doppeldeckerbus der Big Bus Tour einstiegen.
Die Route führte durch Midtown Manhattan, vorbei an bekannten Wahrzeichen wie dem Flatiron Building, dem Madison Square Garden und entlang der 5th Avenue.
Vom Oberdeck aus boten sich trotz grauem Himmel gute Ausblicke auf das geschäftige Stadtbild. Der Verkehr war moderat, die Tour ermöglichte einen ersten Überblick über zentrale Stadtviertel und markante Gebäude.

Gegen Mittag stiegen wir im Stadtteil Chelsea aus. Kurz vor dem Betreten des Chelsea Markets entstand ein erstes gemeinsames Gruppenfoto – auf dem leicht feuchten Pflaster, mit dem historischen Industriecharme der Umgebung im Hintergrund.

Der Chelsea Market, untergebracht in einer ehemaligen Keksfabrik, erwies sich als gut besucht. Die Suche nach dem Eingang gestaltete sich zunächst etwas unübersichtlich, im Inneren wartete dann ein vielfältiges kulinarisches Angebot: internationale Spezialitäten, Kaffee, frisches Streetfood.

Ein Teil der Gruppe entschied sich für ein warmes Mittagessen, andere nutzten die Gelegenheit für einen Snack auf die Hand. Der Aufenthalt war kurz, aber authentisch – ein typisches Stück New Yorker Alltagskultur.

Im Anschluss begaben wir uns auf die nahegelegene High Line, eine stillgelegte Hochbahntrasse, die heute als begrünter Fußweg durch das westliche Manhattan führt. Der Spaziergang bot einen angenehmen Kontrast zum Trubel der Stadt – erhöht, urban und dennoch ruhig. Entlang der Strecke passierten wir wechselnde Architekturen, Kunstinstallationen und kleine bepflanzte Inseln, die das Stadtbild auflockerten.

Am Ende der High Line erreichten wir den Hudson Yards District mit Blick auf The Vessel, ein monumentales, begehbares Kunstobjekt aus Stahl und Glas. Der Zugang war geschlossen, dennoch nutzten viele die Gelegenheit für einen kurzen Fotostopp. In unmittelbarer Nähe beobachteten wir ein professionell inszeniertes Fotoshooting, offenbar mit Models oder Performance-Künstlern in auffälligen Kostümen – ein zufälliger Einblick in die kreative Szene der Stadt.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Empire State Building. Der reservierte Zeitslot um 17:30 Uhr ermöglichte einen reibungslosen Eintritt ohne längere Wartezeiten. Der Ausblick von der Besucherplattform auf der 86. Etage war beeindruckend.

Besonders eindrücklich: Ein Musiker spielte auf der Plattform live Gitarre – ein unerwarteter Moment der Ruhe über den Dächern der Stadt, der viele in der Gruppe emotional berührte.

 

Nach dem Abstieg erfolgte die gemeinsame Rückkehr ins Hotel.
Für den Abend war kein gemeinsames Programm vorgesehen – einige ließen den Tag mit einem Abendessen in der Umgebung ausklingen, andere nutzten die Lounge oder Bar des Hotels zum Rückzug.
Der Samstag endete leise – mit vielen neuen Eindrücken und einem klaren Gefühl für die Dynamik dieser Stadt.

Spruch des Tages: “In New York, even the wind reminds you that change is in the air.”

Der dritte Reisetag begann ruhig. Ab 7 Uhr war Frühstück im Hotel RIU Plaza Times Square möglich, die Gruppe traf sich um 9:30 Uhr in der Hotel-Lobby und lief gemeinsam zur Haltestelle der Big-Bus-Uptown-Route. Der Himmel war grau, aber noch trocken. Für den Nachmittag wurden allerdings Sturmwarnungen mit Windstärke 9-10 erwartet. Während wir auf den Bus warteten, entstand vor der bekannten HOPE-Statue das zweite Gruppenbild der Reise. Nach etwa einer Stunde des Wartens informierte eine Big-Bus-Mitarbeiterin uns, dass die komplette Uptown-Route an diesem Tag wegen der Columbus Day Parade nicht bedient werde. Die großflächigen Straßensperrungen rund um die 5th Avenue machten eine planmäßige
Durchführung unmöglich. Spontan entschied sich die Gruppe zu einem alternativen Vormittagsprogramm: einem Spaziergang durch den Central Park. Aufgrund unterschiedlicher Mobilität und Interessen wurde der Besuch in mehreren Kleingruppen organisiert. Die Zeit war begrenzt, aber ausreichend für erste Eindrücke: herbstlich gefärbte Bäume, Spazierwege entlang kleiner Seen, vereinzelte Musiker und Jogger – der Park zeigte sich als ruhiger Gegenpol zur Dynamik der Stadt. Nach rund einer Stunde traf sich die gesamte Gruppe am Parkausgang wieder. Gemeinsam ging es zum nahegelegenen Starbucks, wo die Mittagspause stattfand. Die Atmosphäre war entspannt, warm und trocken – genau richtig, um sich vor dem Wetterumschwung zu stärken.
Pünktlich um 14 Uhr begann die geplante geführte Brooklyn-Tour mit Big Bus. Der Tourguide sprach ausschließlich Englisch, war aber engagiert und bemühte sich, alle Reisenden aktiv einzubeziehen. Der Weg führte über die Manhattan Bridge ins Viertel DUMBO, das für seine Industriearchitektur und spektakulären Ausblicke bekannt ist. Leider setzte nun starker Regen ein. Ein längerer Spaziergang war nicht möglich. Dennoch boten sich aus dem Bus heraus stimmungsvolle Perspektiven auf Brücken, Backsteinfassaden und Skyline. Am späten Nachmittag kehrte die Gruppe ins Hotel zurück. Der weitere Abend stand zur freien Verfügung:
Einige nutzten die Gelegenheit für einen individuellen Besuch im „Summit One Vanderbilt“, andere entschieden sich für ein gemeinsames Abendessen in der Umgebung oder ließen den Tag gemütlich an der Hotelbar ausklingen.

Fazit des Tages:
Trotz ausgefallener Pläne und Sturmregen erwies sich der Tag als facettenreich. Die Gruppe blieb flexibel, der Wechsel zwischen Spontaneität und Struktur funktionierte – und New York zeigte einmal mehr, dass es selbst im Ausnahmezustand seinen eigenen Rhythmus behält

Spruch des Tages: “In New York bleibt kein Augenblick unverändert.”

Der Tag begann wie gewohnt mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel Riu Plaza Times Square Manhattan. In zentraler Lage, nur wenige Schritte vom Times Square entfernt, hatte das Hotel mit seiner Ausstattung und dem vielseitigen Buffet während des gesamten Aufenthalts überzeugt. Viele nutzten die frühen Morgenstunden, um sich in Ruhe auf den Tag vorzubereiten, Koffer zu packen oder die Umgebung noch einmal bei Tageslicht zu erkunden. Die geplante Teilnahme an der Columbus Day Parade konnte leider nicht realisiert werden. Aufgrund der Wetterverhältnisse in den Tagen zuvor sahen sich die Veranstalter gezwungen, die Parade abzusagen – eine verständliche Entscheidung, die wir dennoch bedauerten. Viele aus der Gruppe entschieden sich deshalb für einen Besuch im Madame Tussauds New York, das fußläufig erreichbar war. Zwischen interaktiven Erlebnisbereichen, Wachsfiguren aus Film, Politik und Musik sowie thematischen Kulissen bot das Museum einen unterhaltsamen Vormittag mit reichlich Fotomotiven – bei jedem Wetter ein sicherer Tipp in Midtown Manhattan. Andere unternahmen Spaziergänge rund um den Times Square oder erkundeten individuell weitere Ecken der Stadt. Die Zeit bis zur Abfahrt blieb bewusst offen gestaltet.

Einschiffung auf die „Mein Schiff 1“ – mitten in Manhattan!

Am Nachmittag traf sich die Gruppe pünktlich um 15:30 Uhr in der Lobby, das Gepäck war bereitgestellt, der Transfer gut organisiert. Um 16:00 Uhr startete der Transfer zur Mein Schiff 1, die an diesem Tag einen besonderen Liegeplatz hatte: nicht – wie sonst üblich – in Bayonne/New Jersey, sondern direkt in Manhattan. Der Check-in verlief reibungslos. Die Kabinen wurden bezogen, das Schiff erkundet, erste Blicke über die Reling geworfen – auf eine Skyline, die in goldenes Licht getaucht langsam den Abend einleitete. Die Gruppe blieb im Austausch: Nach einer kurzen Vorbesprechung für den kommenden Tag – ging es individuell zum Abendessen. Ob im Buffet-Restaurant, in einem der À-la-carte-Restaurant oder in den stilvollen Bars an Bord – jede und jeder fand für sich den passenden Ausklang. Die Kabinen boten hohen Komfort, während die spektakuläre Aussicht für eindrucksvolle Momente sorgte.

Fazit des Tages:
Ein Übergangstag – aber kein Abschied. Zwischen spontanen Programmpunkten, individuellen Erkundungen und dem Wechsel vom Hotel aufs Schiff setzte sich die Reise auf neue Weise fort. New York bleibt auch morgen noch unser Ziel.

Die erste Nacht an Bord der Mein Schiff 1 verbrachten die meisten in ihren Kabinen, um sich nach den intensiven Vortagen in Manhattan zu erholen und den wunderschönen Blick zu genießen. Das Schiff lag noch am Liegeplatz von Manhattan, was spektakuläre Ausblicke auf die nächtlich beleuchtete Skyline bot. Am Dienstag stand ein klassischer, halbtägiger Ausflug zur Freiheitsstatue und Ellis Island auf dem Programm. Die Fähre legte vom Battery Park ab und steuerte zunächst Liberty Island an, wo das weltberühmte Nationaldenkmal im Hafen von New York thront. Die Überfahrt allein bot schon beeindruckende Perspektiven auf die Stadtlandschaft und die Bucht, bevor man direkt in die Geschichte dieses Symbols der Freiheit eintauchte. Der Besuch auf Liberty Island umfasste einen Rundgang um das Monument sowie das „Statue of Liberty Museum“, das die Entstehung und Bedeutung der Skulptur ausführlich dokumentiert. Anschließend führte die Fähre weiter nach Ellis Island, dem historischen Einwanderungszentrum der Vereinigten Staaten.
Hier befand sich einst die Hauptaufnahme- und Kontrollstation für Millionen Migranten, die ihren Weg in ein neues Leben suchten – heute ist das Ellis Island National Museum of Immigration der zentrale Ort für diesen bedeutenden Teil amerikanischer Geschichte. Nach der Rückkehr an Bord war der Nachmittag frei – viele nutzten ihn, um sich auf dem Schiff umzusehen, erste Annehmlichkeiten der Mein Schiff 1 zu erkunden oder den Blick auf das Wasser und Manhattan im Hintergrund nochmals zu genießen. Das Abendessen fand individuell statt. Die Mein Schiff 1 bot eine Vielzahl an gastronomischen Möglichkeiten: Buffetrestaurants, À-la-carte-Restaurants mit internationaler Küche und gemütliche Lounges, in denen man sich in entspannter Atmosphäre treffen konnte. Vor dem Abendessen wurde in der Regel ein kurzes Briefing für den kommenden Tag abgehalten, in dem die wichtigsten Punkte und Treffpunkte des nächsten Ausflugs besprochen wurden.

Am Abend standen verschiedene Unterhaltungsangebote zur Auswahl:
– Vorstellung im Theater mit wechselnden Shows,
– Bar-Treffen und zwanglose Gespräche mit Blick auf die illuminierten Decks,
– oder einfach ein entspannter Drink in einer der zahlreichen Lounges des Schiffs.

Gegen 23:00 Uhr verließ die Mein Schiff 1 den Liegeplatz in Manhattan. Die langsam hinter uns verschwindende Skyline, die glitzernden Lichter des Hafens und das Rauschen der Wellen machten diesen Moment für viele zu einem der emotionalsten der Reise – ein Augenblick, der manchen sogar Tränen in die Augen trieb. Die symbolträchtige Abfahrt aus der Metropole am Wasser war für viele gleichzeitig ein Ende und ein Beginn: Ende der Manhattan-Etappe, aber Beginn der eigentlichen Kreuzfahrt, die noch viele weitere Eindrücke versprach.

Nach intensiven Tagen in New York und dem emotionalen Auslaufen am Vorabend begann der Mittwoch deutlich ruhiger: Ein klassischer Seetag – eine willkommene Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, sich neu zu orientieren und die Annehmlichkeiten der Mein Schiff 1 zu entdecken. Der Morgen startete entspannt. In einem ruhigen Bereich des Schiffs wurde eine informative Sprechstunde angeboten, um individuelle Fragen zu beantworten und Impulse für die weitere Reise zu geben. Während das Schiff ruhig über den Atlantik glitt, bot sich allen Gästen die Möglichkeit, ganz nach eigenem Tempo den Tag zu gestalten. Ob Sonnenliege am Pool, eine Trainingseinheit im modern ausgestatteten Fitnessbereich oder ein Spaziergang über die offenen Decks – der Tag gehörte jedem selbst.

Die Mein Schiff 1 zeigte sich dabei als vielseitiger Gastgeber:
– Wellnessliebhaber fanden Rückzugsorte im SPA & am Pool,
– Kulinarikfreunde genossen die Vielfalt der Restaurants – vom legeren Buffet bis zur stilvollen À-la-carte-Küche,
– Neugierige nutzten Workshops, Lesungen oder wechselnde Tagesaktionen.

Auch kleine Einkaufspassagen und Ausstellungen luden zum Bummeln ein. Am Abend wurde das Tagesprogramm durch einen besonderen Moment ergänzt: Die Vorstellung der Crew auf der Bühne. Mit Humor, Charme und musikalischer Untermalung präsentierten sich Kapitän, Offiziere, Gastgeberinnen und viele weitere Teammitglieder – ein wertschätzender Einblick hinter die Kulissen einer perfekt organisierten Reise.

Der Tag klang so individuell aus wie er begonnen hatte:
Einige genossen einen Cocktail bei Livemusik in der Bar, andere ließen sich von einer Theatershow unterhalten oder gönnten sich einen ruhigen Abend unter freiem Himmel. Ein Seetag zum Durchatmen. Ein Tag, der zeigte, dass das Reisen selbst – nicht nur das Ankommen – zum Erlebnis werden kann.

Am frühen Morgen um 07:30 Uhr legte die Mein Schiff 1 in Norfolk, Virginia, an. Die Stadt gilt als bedeutender Hafenstandort an der US-Ostküste – bekannt für ihre lange maritime Tradition, ihre Nähe zur größten Marinebasis der Welt und für eine besondere kulinarische Erfindung: die gerollte Eiswaffel.
Der Tag begann mit einer organisierten Stadtrundfahrt, die uns durch verschiedene Stadtteile führte – vorbei an typischen amerikanischen Häuserzeilen, kleinen Parks und zahlreichen bunt bemalten Meerjungfrauenskulpturen, dem inoffiziellen Wahrzeichen der Stadt. Jede Skulptur erzählt ihre eigene Geschichte – bemalt von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Ein Highlight des Ausflugs war der Stopp bei „Doumar’s Cones & Barbecue“, einem historischen Drive-in-Lokal. Hier soll im Jahr 1904 die erste gerollte Eiswaffel entstanden sein – und die Maschine, mit der damals gebacken wurde, ist bis heute in Betrieb. Natürlich durften auch wir diese süße Erfindung probieren: eine knusprig-warme Waffel mit cremigem Eis, serviert direkt vom Inhaber. Auf dem Parkplatz vor dem Lokal hatte sich eine kleine Oldtimer-Ausstellung versammelt – perfekt für einen kurzen Fotostopp mit authentischem Amerika-Flair. Im Anschluss führte uns der Ausflug zurück zum Kreuzfahrtterminal, das in Norfolk selbst als Sehenswürdigkeit gilt: das Half Moone Cruise & Celebration Center. Der Name erinnert an ein historisches Fort aus dem 17. Jahrhundert, das einst in Form eines Halbmonds zur Verteidigung der Bucht erbaut wurde.
Das moderne Gebäude wurde 2007 eröffnet und dient nicht nur als Terminal, sondern auch als Veranstaltungsort und als Verbindungspunkt zu den angrenzenden Sehenswürdigkeiten: dem Nauticus Maritime Center, dem Town Point Park – und dem wohl eindrucksvollsten Programmpunkt des Tages: dem Besuch eines echten Marineschiffs.
Direkt neben dem Terminal liegt ein imposantes Museumsschiff: die USS Wisconsin (BB-64) – ein ausgemustertes Schlachtschiff der US Navy, das heute als begehbare Ausstellung zugänglich ist. Wir hatten Gelegenheit, das gesamte Schiff zu erkunden: Brücke, Kanonendecks, Unterkünfte, Kontrollräume – beeindruckende Einblicke in das Leben und Arbeiten an Bord eines echten Kriegsschiffes.
Führungen und Infotafeln vermittelten historische Hintergründe und technische Details. Besonders eindrucksvoll war der Kontrast zwischen dem massiven Stahlkörper des Schiffes und dem friedlichen Blick auf den Elizabeth River. Am frühen Nachmittag kehrten wir zur Mein Schiff 1 zurück. Der restliche Tag stand wie gewohnt zur freien Verfügung. Das Abendessen wurde individuell in den verschiedenen Bordrestaurants eingenommen. Wie an den Tagen zuvor trafen sich viele von uns vor dem Dinner zu einem kurzen Briefing, bei dem die wichtigsten Infos zum nächsten Reisetag besprochen wurden. Wer mochte, ließ den Abend anschließend bei einem Drink an der Bar, einem Spaziergang an Deck oder bei einer Show im Theater ausklingen.

Fazit des Tages:
Norfolk zeigte sich als authentische, bodenständige Hafenstadt mit maritimem Herz. Zwischen süßer Nostalgie bei Doumar’s, geschichtsträchtigem Marineschiff und moderner Hafeninfrastruktur entstand ein vielschichtiger Eindruck – von Tradition, Stolz und einem Hauch echter amerikanischer Lebensart.

Nach den intensiven Landtagen in New York und Norfolk begann der Freitag ruhig, als klassischer Seetag an Bord der Mein Schiff 1. Die ersten Kabinentüren öffneten sich etwas später, das Frühstück genoss man verteilt über die verschiedenen Restaurants oder draußen an Deck – mit Blick auf die Weite des Atlantiks. Am Vormittag wurde auf verschiedenen Decks ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm angeboten:
– Reiseleiter berichteten über kommende Ausflüge, die Geschichte der nächsten Häfen sowie über die Besonderheiten der Flora und Fauna entlang der Route.
– Besonders beliebt waren Beiträge zur Tierwelt der Karibik, aber auch zu landestypischen Bräuchen und landschaftlichen Kontrasten.
– Wer sich mehr nach innerer Ruhe sehnte, konnte an Wellness-Vorträgen zu Entspannungstechniken oder Gesundheit auf Reisen teilnehmen.

Diese Angebote wurden begleitet von sportlichen Aktivitäten wie Yoga, Stretching, geführten Walkings und Einheiten im Fitnessstudio.

Tagsüber verteilten sich die Gäste über das gesamte Schiff. Ob im SPA & Meer, im Lesesalon oder auf einer Sonnenliege am Pool – das Schiff bot zahlreiche Rückzugsorte.
Viele nutzten den Tag auch für einen ausgiebigen Spaziergang auf dem Panoramarundgang oder für Gespräche bei Kaffee und Kuchen im Innenbereich. Das Wetter zeigte sich freundlich, mit ruhiger See – ideal für einen entspannten Zwischenstopp auf hoher See.
Ein kleiner Höhepunkt des Tages folgte am Abend: 21:30 Uhr – „Thank You for the Music – ABBA-Hits live“ im Theater. Die aufwendig inszenierte Show brachte die größten Klassiker der schwedischen Popikonen auf die Bühne. Von „Dancing Queen“ bis „Mamma Mia“: Die Darbietung sorgte für Begeisterung und rhythmisches Mitwippen im gesamten Saal. Ein Abend voller Nostalgie, Gesang und Stimmung – eingebettet in professionelle Licht- und Toninszenierung. Wer das Theater nicht besuchte, ließ den Tag alternativ in einer der zahlreichen Bars oder Lounges ausklingen – begleitet von Livemusik oder einem stillen Blick über die nächtliche See. Auch kleine Gesprächsrunden, lockere Tanzabende oder eine Nachtlektüre im Ruheraum trugen zur individuellen Abendgestaltung bei.

Fazit des Tages :
Ein Seetag auf See ist mehr als nur Transit – er ist ein eigener Kosmos auf dem Wasser.

Der Freitag bot Zeit zum Durchatmen, Lernen, Genießen und Staunen. Ein Tag für Begegnung, Inspiration – und für den einen oder anderen Ohrwurm aus dem Theaterprogramm.

Am Samstag erreichte die Mein Schiff 1 den Kreuzfahrthafen von Port Canaveral, Florida, pünktlich am frühen Morgen. Port Canaveral ist einer der größten Kreuzfahrthäfen der Welt und bekannt für seine Nähe zum John F. Kennedy Space Center (KSC) — dem legendären Weltraumbahnhof der NASA, von dem aus seit Jahrzehnten bemannte Raumflüge und zahlreiche Raketenstarts in den Himmel starteten. Nach dem Frühstück stieg die Gruppe in die Busse für den ganztägigen Ausflug zum Kennedy Space Center, etwa 30 Minuten vom Hafen entfernt. Dort erwartete uns ein weitläufiges Besucherzentrum, das die Geschichte der amerikanischen Raumfahrt dokumentiert und den Besucherinnen und Besuchern über Museumsexponate, Raketeninstallationen und interaktive Bereiche ein lebendiges Verständnis für die Entwicklungen von der Frühzeit der Raumfahrt bis heute vermittelt.
Im Besucherbereich konnte man unter anderem den Rocket Garden besichtigen — eine Sammlung historischer Raketenmodelle aus Programmen wie Mercury, Gemini und Apollo, die die technischen Meilensteine der NASA vor Augen führt. Für viele der Teilnehmenden war der Besuch mehr als nur ein Ausflug ins Museum: Er war ein emotionaler Moment, insbesondere da hier vor Jahrzehnten die Apollo-Missionen und auch Starts der Space Shuttle-Programme vorbereitet und überwacht wurden. Einige erinnerten sich daran, wie sie damals die Übertragungen zur Mondlandung im Fernsehen miterlebt hatten — und empfanden den Ort als greifbare Verbindung zu einem der größten menschlichen Abenteuer.

Auch wenn die Zeit im Kennedy Space Center sehr individuell genutzt wurde, bot der Besuch genügend Raum für eigene Entdeckungen:
– Die Ausstellungsbereiche zur Apollo- und Shuttle-Ära,
– Exponate über das Leben und Arbeiten der Astronauten,
– Multimediale Präsentationen zur Entwicklung der Raumfahrt,
– und zahlreiche Modelle und Originalteile, die den technischen Fortschritt dokumentieren.
Der Ausflug dauerte insgesamt rund 6,5 Stunden, inklusive Busfahrt, Aufenthalt im Space Center und Gelegenheit zur freien Erkundung des weitläufigen Geländes. Mehrere Teilnehmer berichteten später, dass sie von der Größe, Bedeutung und Emotionalität dieses Ortes beeindruckt waren — nicht zuletzt, weil hier ein Teil der Geschichte der Menschheit erlebbar wird.
Die Rückfahrt am Nachmittag erfolgte pünktlich, sodass noch etwas Zeit für eine Pause an Bord blieb. Am Abend folgte ein ganz besonderes Bord-Event: die beliebte White Night Poolparty. Ganz in Weiß gekleidet trafen sich viele Gäste auf den Außendecks, wo bei Live-Musik, sommerlichen Cocktails und stimmungsvoller Beleuchtung gefeiert wurde. Die Atmosphäre war ausgelassen und doch stilvoll – mit Blick auf das nächtliche Meer, leichten Brisen auf der Haut und dem Gefühl, dass man Teil von etwas Besonderem war. Die Crew sorgte mit kleinen Shows, kulinarischen Highlights und dezenter Animation für einen rundum gelungenen Abend.

Fazit des Tages:
Ein Tag zwischen Hightech und Historie: Die Reise zum Kennedy Space Center war für viele ein bewegender Moment – ein Ausflug, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern Emotionen auslöste.

Die spätere White Night bot den perfekten Kontrast:
Leichtigkeit, Gemeinschaft und Sommerfeeling auf hoher See

Der Sonntag begrüßte uns mit karibischem Flair: Gegen 7:00 Uhr legte die Mein Schiff 1 im Hafen von Miami an. Die vibrierende Metropole bot das perfekte Setting für einen abwechslungsreichen Landausflug – mit Sonne, Südstrand, Sumpf und Skylineblick. Nach dem Frühstück begann unser 8-stündiger Ausflug, geführt von einer charmanten Reiseleiterin aus der Schweiz, die uns mit viel Herz und Insiderwissen durch den Tag begleitete. Zunächst ging es im komfortablen Bus direkt in das berühmte Art-Déco-Viertel von South Beach – mit seinen pastellfarbenen Fassaden, ikonischen Hotels und endlosen Palmenreihen. Wir hatten rund eine Stunde Freizeit, um über den Ocean Drive zu schlendern, den feinen Sandstrand zu spüren oder einfach das bunte Treiben bei einem Kaffee zu beobachten. Die Atmosphäre war lässig und typisch „Miami“.
Anschließend fuhren wir weiter ins Landesinnere zu den legendären Everglades. Dort erwartete uns ein echtes Highlight: eine 30-minütige Fahrt im Propellerboot, bei der wir mit ordentlich Fahrtwind durch das subtropische Marschland sausten. Während der Fahrt bekamen einige aus der Gruppe Alligatoren und exotische Vögel zu Gesicht – für viele ein unvergesslicher Moment. Auch die Erklärungen unserer Reiseleiterin über dieses einmalige Ökosystem machten deutlich, wie sensibel und schützenswert die Region ist.
Zum Abschluss stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: eine 1,5-stündige Bootsfahrt durch die Wasserstraßen von Miami. Vom Schiff aus bot sich uns ein atemberaubender Blick auf die Skyline von Downtown, den Hafen, die vorgelagerten Millionärsinseln und das azurblaue Wasser ringsum. Während wir an berühmten Villen und luxuriösen Yachten vorbeifuhren, bot die Tour jede Menge Fotomotive und eine entspannte Möglichkeit, die Stadt vom Wasser aus zu erleben – inklusive einer Brise maritimen Glamours.
Die Tour endete direkt am Hafen von Miami, ganz in der Nähe des bekannten Hard Rock Cafés, bevor wir zurück an Bord der Mein Schiff 1 kehrten.

Am Abend war das Programm wie immer individuell:
Einige ließen den Tag bei einem eleganten Dinner ausklingen, andere genossen Cocktails auf dem Außendeck oder besuchten eine der Bars und Lounges. Die Eindrücke dieses vielseitigen Ausflugs – zwischen Südstrand-Feeling, wilder Natur und urbanem Glanz – sorgten für reichlich Gesprächsstoff und ein Gefühl von Abenteuer mitten im tropischen Florida.

Fazit des Tages:
Miami zeigte sich von all seinen Seiten: bunt, kontrastreich und lebendig. Die Kombination aus South Beach, Everglades und Bootstour war ein voller Erfolg – eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Großstadtglanz.

Am Montag legte die Mein Schiff 1 im Hafen von Nassau auf den Bahamas an. Die Liegezeit war großzügig bemessen: von 08:00 bis 18:00 Uhr – genug Zeit, um sowohl Karibik-Feeling am Strand als auch lokale Kultur im Stadtzentrum zu erleben.
Ein Großteil der Gruppe entschied sich für einen der beliebtesten Ausflüge des Tages: den Transfer mit dem Ausflugsboot (ca. 45 Minuten) zur Blue Lagoon Island. Die kleine Privatinsel liegt in der Nassau Bay und ist bekannt für ihren exklusiven Strandbereich, klares, türkisblaues Wasser und feinen Sand. Dort standen etwa 2,5 Stunden zur freien Verfügung, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Viele nutzten die Zeit für:
– ein Bad im seichten, warmen Wasser,
– entspannte Spaziergänge am Strand,
– Schatten unter Palmen oder Sonnenschirme am Ufer,
– Gespräche bei kühlen Getränken und spätem Vormittags-Imbiss.
Die Anlage bot Bequemlichkeit und Komfort, kombiniert mit karibischer Landschaft – ein klarer Kontrast zum städtischen Alltag und ein Moment, der von vielen als traumhaft und „Urlaub pur“ beschrieben wurde.

Eine kleinere Gruppe wählte stattdessen den alternativen Ausflug in die Innenstadt von Nassau. Die Route führte durch lebendige Straßenzüge mit:
– bunten Marktständen,
– lokaler Musik,
– Cafés und Snacks an der Straße,
– typischen karibischen Souvenirgeschäften.
Der Platz in der Nähe des Kreuzfahrthafens war das pulsierende Zentrum des Geschehens: Musik, Stimmen und Farben prägten den Vormittag, während Einheimische und Besucher miteinander in Kontakt kamen. Die Mischung aus Tourismus und authentischem Alltagsleben vermittelte einen Eindruck von Kultur, Handel und karibischer Lebensfreude.

Um 18:00 Uhr hieß es: „Leinen los“!
Nach dem Abendessen erwartete die Gäste ein besonderes Themenabendprogramm auf Deck 12:
21:30 Uhr – Oktoberfest
In lockerer, geselliger Atmosphäre wurde der Abend gefeiert. Kühle Biere, traditionelle Oktoberfest-Leckereien und passende Musik sorgten für super Stimmung. Der Bereich auf Deck 12 wurde entsprechend dekoriert, Gäste kamen in Feierlaune, es gab Gespräche, gemeinsames Anstoßen und verschiedene Spiele, die für Gelächter und Austausch sorgten. Die Mischung aus karibischem Tag und bayerischer Abendtradition verlieh dem Abend einen ungewöhnlichen, aber sehr stimmigen Charakter.

Fazit des Tages:
Der Tag in Nassau bot sehr unterschiedliche und beeindruckende Erlebnisse:
– Karibisches Inselparadies am Wasser – Erholung, Entspannung, Natur pur.
– Städtische Kulisse in Nassau – Farben, Musik, Marktleben und kulturelle Lebendigkeit.
– Oktoberfest-Event als gemeinschaftliches Erlebnis.

Nach den vielfältigen Eindrücken der letzten Tage auf den Bahamas und in Miami ließ die Mein Schiff 1 das karibische Festland hinter sich und nahm wieder Kurs auf New York. Die kommenden beiden Tage auf See boten Zeit zur Erholung – und Gelegenheit, das Erlebte nachwirken zu lassen.
Dienstag, 21. Oktober – Raum für Rückzug und Reflexion
Dieser Seetag stand zur freien Gestaltung. Viele nutzten die Gelegenheit, das Schiff und seine Angebote zu genießen – sei es im SPA, auf dem Sonnendeck, beim Sport, bei einem Vortrag oder einfach beim Lesen mit Blick auf das offene Meer.
Mittwoch, 22. Oktober – Ein geruhsamer Abschiedstag
Der letzte Tag an Bord der Mein Schiff 1 stand noch einmal ganz im Zeichen der Ruhe und des
Innehaltens. Während das Schiff stetig Richtung Norden fuhr, nutzten viele Reisende den Tag, um das Erlebte Revue passieren zu lassen, Koffer zu packen oder die verbleibenden Annehmlichkeiten an Bord zu genießen.
Am Abend fand ein gemeinsames Abschlussessen im Restaurant Atlantik statt – ein stimmungsvoller Rahmen, um die Reise gemeinsam ausklingen zu lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, noch einmal zusammenzusitzen, Erinnerungen auszutauschen und die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. So entstand ein entspannter und harmonischer Abschlussabend, der die Vielfalt der Reisegruppe widerspiegelte. Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten blieb vor allem das gemeinsame Erlebnis in Erinnerung: die Eindrücke von New York bis Nassau, die besonderen Momente an Bord und an Land sowie die vielen Begegnungen unterwegs.
Es wurde gelacht, erzählt und erinnert – und am Ende blieb vor allem das Gefühl einer abwechslungsreichen und eindrucksvollen Reise, die jede und jeden auf eigene Weise begleitet hat.
Fazit dieser Seetage:
Manchmal ist genau das der wertvollste Ausklang einer intensiven Reise:
Nicht alles zu klären, sondern manches einfach so stehen zu lassen – im Bewusstsein, dass jede Reise nicht nur geografisch, sondern auch menschlich Spuren hinterlässt.

Um 07:30 Uhr erreichte die Mein Schiff 1 den Hafen von Bayonne, New Jersey. Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen: Koffer fertig gepackt, Kabinen verlassen, letzte Blicke über die Decks. Ein leises „Auf Wiedersehen, Mein Schiff“ – dankbar für die vergangenen Tage auf See. Doch die Reise war noch nicht ganz vorbei.
Bereits ab 09:00 Uhr startete der letzte große Programmpunkt: ein rund 8,5-stündiger Ausflug „Das Beste von Manhattan“, der direkt am JFK-Flughafen enden sollte.

Upper Manhattan
Der Tag begann mit einer Busfahrt durch Upper Manhattan. Unsere deutschsprachige Reiseleiterin erwies sich als echter Glücksgriff: lebendig, kenntnisreich und mit vielen Hintergrundgeschichten, die selbst vermeintlich bekannte Orte in neuem Licht erscheinen ließen. Sie erzählte von architektonischen Besonderheiten, historischen Entwicklungen und kleinen Details am Wegesrand – von denen man als gewöhnlicher Besucher oft nichts erfährt. Rockefeller Center & letztes Panorama über Manhattan Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch des Rockefeller Centers mit der Auffahrt zur berühmten Aussichtsplattform „Top of the Rock“. Von dort bot sich ein beeindruckender Rundumblick über Manhattan:
der Central Park im Norden,
das Empire State Building in südlicher Richtung,
die Skyline in ihrer ganzen architektonischen Vielfalt.
Ein Moment, der vielen noch einmal bewusst machte, wie vielseitig diese Stadt ist – und wie privilegiert wir waren, sie aus so unterschiedlichen Perspektiven erlebt zu haben. Grand Central Terminal – Markt, Spezialitäten & letzte Souvenirs Im Grand Central Terminal blieb Zeit für eine ausgedehnte Pause. Neben der berühmten Sternendecke und der zentralen Uhr entdeckten wir auch eine Art Feinschmeckermarkt im unteren Bereich: Stände mit regionalen Spezialitäten, handgefertigten Produkten, kleinen Delikatessen und Souvenirartikeln.
Manche probierten amerikanische Süßwaren oder lokale Snacks, andere kauften die letzten Mitbringsel – kleine Erinnerungen an eine große Reise. Das geschäftige Treiben, die Mischung aus Pendlern, Reisenden und Marktständen verlieh diesem Ort eine fast europäische Markthallen-Atmosphäre mitten in Manhattan.

9/11 Memorial – Ein stiller Moment
Ein besonders stiller Moment des Tages war der Besuch des 9/11 Memorials. Die beiden quadratischen Wasserbecken stehen exakt dort, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen. Wasser fließt unaufhörlich in die Tiefe – ein Symbol für Erinnerung und Weiterleben.
Die Namen der Opfer sind in Bronze eingelassen, und unsere Reiseleiterin erläuterte eindrücklich die Ereignisse des 11. September 2001 sowie die Bedeutung des Ortes für die Stadt und das Land. Es war kein lauter Programmpunkt, sondern ein Moment des Respekts. Einige blieben länger stehen, andere schwiegen – jeder auf seine Weise. Manhattan zeigte hier eine ernste, verletzliche Seite, die zum Gesamtbild dieser Reise ebenso gehörte wie Glanz und Lichter.
Am späten Nachmittag endete der Ausflug planmäßig direkt am John F. Kennedy Airport.
Die Organisation verlief reibungslos – Gepäckabgabe, Sicherheitskontrollen, Boarding. Um 20:55 Uhr hob die Maschine in Richtung Frankfurt ab. Die meisten waren nun spürbar müde – erfüllt von Eindrücken, Gesprächen, Erlebnissen. Der Flug verlief ruhig.

Freitag, 24. Oktober 2025 – Rückkehr nach Hause
Um 10:40 Uhr landeten wir in Frankfurt. Noch während des Fluges gab es eine kleine, unerwartete Freude: Eine Gratulation an das zweite Geburtstagskind dieser Reise wurde ausgesprochen – ein schöner, verbindender Moment über den Wolken. Am Flughafen wartete bereits der organisierte Abholservice. Die Transfers funktionierten hervorragend: Jede und jeder wurde zuverlässig bis vor die eigene Haustür gebracht – ein komfortabler Abschluss einer intensiven Reise.

Abschlussgedanke
Vierzehn Tage zwischen Manhattan und Meer, Raumfahrt und Everglades, Skyline und Karibikstrand, Gemeinschaft und Individualität.

Nicht jeder Moment war gleich, nicht jede Stimmung identisch – aber genau das macht eine Reise lebendig.
Am Ende bleibt nicht nur die Erinnerung an Orte, sondern auch an Begegnungen, Gespräche, Eindrücke und das Gefühl, gemeinsam unterwegs gewesen zu sein.
Ende einer Reise – und Anfang vieler Geschichten, die weitergetragen werden.

Diese Reise wurde begleitet von:

Nicole Ackermann-Liffler

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